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Der 17. Spieltag in Zahlen

Bundesliga

21 Tore fielen bislang am 17. Spieltag der Saison 2018/2019 (sieben Spiele). 23 Treffer waren es am Spieltag zuvor.

Torjäger: Der Dortmunder Paco Alcacer und Frankfurts Luka Jovic führen mit je zwölf Treffern gemeinsam die Torjägerliste an. Dahinter folgen zwei Spieler die jewels elf Tore erzielten: Marco Reus (Dortmund) und Timo Werner von RB Leipzig.

Fortuna Düsseldorf hat von den ersten 14 Spielen nur zwei gewonnen: In Hannover gelang jetzt der dritte Sieg in Folge. Eine solche Siegesserie hatte die Fortuna zuletzt im April 1991 unter Trainer Hickersberger.

Bayern München hat erstmals in dieser Saison fünf Spiele in Folge gewonnen. Für Trainer Kovac ist es die längste Serie als Bundesliga-Trainer.

Kevin Volland brachte Bayer 04 bei seinem sechsten Saisontor zum vierten Mal mit 1:0 in Führung - bundesligaweit Rekord. Er erzielte zudem sein 26. Tor für Bayer und traf damit genauso oft wie Rud Völler.

Timo Werner (Leipzig) erzielte sein elftes Saisontor. Noch nie war er in einer Hinrunde so torgefährlich.

Leipzig ist neben Dortmund und Gladbach die einzige Mansnchaft, die zuhause in dieser Saison noch nicht verlor.

So wenige Platzverweise wie in dieser Saison gab es seit der Einführung der gelb-roten Karte noch nie in der Hinrunde (20).

17. Spieltag: Bayer Leverkusen - Hertha BSC Berlin 3:1, Frankfurt - Bayern München 0:3, Dortmund - Mönchengladbach 2:1, 1. FC Nürnberg - SC Freiburg 0:1, Hannover 96 - Düsseldorf 0:1, RB Leipzig - Bremen 3:2, Stuttgart - Schalke 04 1:3, FC Augsburg - VfL Wolfsburg 2:3, 1899 Hoffenheim - FSV Mainz 05 1:1

Pl.

Mannschaft

Sp.

Tore

Pkte.

1.

Borussia Dortmund

17

44:18

42

2.

Bayern München

17

36:18

36

3.

Mönchengladbach

17

36:18

33

4.

RB Leipzig

17

31:17

31

5.

VfL Wolfsburg

17

27:22

28

6.

Eintracht Frankfurt

17

34:23

27

7.

1899 Hoffenheim

17

32:23

25

8.

Hertha BSC Berlin

17

26:27

24

9.

Bayer Leverkusen

17

26:29

24

10.

Werder Bremen

17

28:29

22

11.

SC Freiburg

17

21:25

21

12.

FSV Mainz 05

17

17:22

21

13.

FC Schalke 04

17

20:24

18

14.

Fortuna Düsseldorf

17

19:33

18

15.

FC Augsburg

17

25:29

15

16.

VfB Stuttgart

17

12:35

14

17.

Hannover 96

17

17:35

11

18.

1. FC Nürnberg

17

14:38

11

18. Spieltag: Fr., 18.1. 2019, 20.30: TSG Hoffenheim - Bayern München - Sa., 19.1., 15.30: Leverkusen - Mönchengladbach, VfB Stuttgart - Mainz 05, Hannover 96 - Werder Bremen, Frankfurt - SC Freiburg, Augsburg - Fortuna Düsseldorf - um 18.30: RB Leipzig - Dortmund - So., 20.1., um 15.30: 1. FC Nürnberg - Hertha BSC Berlin - um 18.00: FC Schalke 04 - Wolfsburg

Europa League: In K.o.-Runde gegen Krasnodar

In der K.o.-Runde der verbliebenden 32 Teams (Sechzehntelfinale) trifft Bayer Leverkusen auf FK Krasnodar aus Russland. Das ergab die Auslosung in Nyon (Schweiz). Die Spiele finden am 14. und 21. Februar 2019 statt. Die Werkself darf als Erster der Gruppenphase zuerst beim Gegner antreten. Für Leverkusen ist es das erste Mal, dass es die Werkself mit dem im Jahr 2008 gegründeten Klub aus dem Süden Russlands zu tun bekommt. Die Heimspiele trägt der russische Pokalfinalist von 2014 seit zwei Jahren im neu errichteten "Stadion Krasnodar" (34 350 Zuschauer) auf Naturrasen aus. Cheftrainer Heiko Herrlich meinte nach der Auslosung: "Die Europa League ist in diesem Jahr so gut besetzt wie schon lange nicht mehr. Ein attraktiver Wettbewerb mit starken Teams. Krasnodar hat in der Gruppenphase den FC Sevilla zuhause geschlagen. Das ist eine hohe Hürde, die wir jedoch nehmen wollen. Dort ein gutes Ergebnis erzielen und im eigenen Stadion den Deckel draufmachen: Unser Zel war und ist, in diesem Wettbewerb möglichst weit zu kommen."

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Abheben zum Jubeln: Bayers überragender Doppeltorschütze Kai Havertz gegen Berlin - Foto: Bayer 04

Werkself: Das war ein großer Schritt in die richtige Richtung: Besiegte Bayer Leverkusen am vergangenen Mittwoch Schalke 04 mit 2:1 vor allem dank kämpferischem Einsatz, so kamen am letzten Spieltag der Hinrunde beim 3:1-Erfolg über Hertha BSC Berlin in der BayArena neben dem notwendigen Engagement auch spielerische Glanzpunkte hinzu. So war es am Ende natürlich keine Frage, dass dieser Erfolg, der zudem den Anschluss an die europäischen Plätze bedeutet, hochverdient war. Die Werkself schliesst die Hinrunde mit 24 Punkten (Platz neun) ab - das sind drei Zähler weniger als in der Vorsaison. Mann des Spiels war eindeutig Nationalspieler Kai Havertz, der eine überragende Partie mit einem Doppelpack ablieferte. Besonders kurios sein erstes Tor zum 2:0 nach der 1:0-Führung durch Kevin Volland, der eine tolle Kombination über ihn selbst und Charles Aranguiz vorausgegangen war. Eine Rückgabe brachte Berlins Torwart unter Druck. Havertz war zur Stelle, schoss sich aber selbst an, und der Ball kullerte unberechenbar ins Tor. - Bayer: Hradecky - Weiser, Tah (84. Sven Bender), Dragovic, Wendell - Baumgartlinger, Aranguiz - Brandt (76. Bellarabi), Havertz, Bailey - Volland (72. Alario) - Tore: 1:0 Volland (6.), 2:0 Havertz (23.), 2:1 Torunarigha (26.), 3:1 Havertz (49.) - Schiedsrichter: Tobias Stieler (Hamburg) - Zuschauer: 27 000 - Lesen Sie die Meinung von Bernd Schneider zum 3:1-Sieg der Werkself über Hertha BSC Berlin auf seiner Kommentarseite.

Beim 3:0 über Hertha auch viel spielerischer Glanz

Rund um Bayer Leverkusen

Trainer: Herrlich geht, Peter Bosz kommt

Bayer 04 Leverkusen trennt sich von seinem Chef-Trainer Heiko Herrlich. Der 47jährige Trainer und sein Assistent Nico Schneck wurden mit sofortiger Wirkung freigestellt. Nachfolger von Herrlich wird der Niederländer Peter Bosz. Er tritt seinen Dienst am 4. Januar 2019 mit der Vorbereitung auf die Rückrunde an. Bosz unterschrieb einen Vertrag bis zum 30.6. 2020.

Dss sagte Rudi Völler als Begründung

Rudi Völler, Bayers Geschäftsführer Sport erklärte den Vorgang so: "Heiko Herrlich hat unsere Mannschaft im Vorjahr nach einer zuvor sehr schwierigen Saison wichtge Impulse verliehen und uns ins internationale Geschäft zurückgebracht. Bis zuletzt hatten wir die Überzeugung und den Willen, mit ihm als Chftrainer die Wende zum Guten zu schaffen. Doch leider ist mittlerweile eine Stagnation in der Entwicklung des Teams nicht mehr zu leugnen. Auch wenn wir zum Jahresende hin wieder den Anschluss an die internationalen Plätze hergestellt haben, befinden wir uns nach der insgesamt nicht befriedigenden Halbserie in einer Situation, die einen Trainerwechsel aus unserer Sicht notwendig macht."

Das sagte Simon Rolfes über Peter Bosz

Simon Rolfes, Bayers Sportdirektor, sagte über Peter Bosz: "Er steht für offensiven, temporeichen und begeisternden Fußball. Er hat auf seinen Trainerstationen immer eine besondere Passion bei der Arbeit mit jungen Spielern gezeigt. Peter passt auch deswegn hervorragend zu uns, denn wir setzen seit vielen Jahren darauf, hochtalentierte Nachwuchskräfte weiterzuentwickeln und sie in einer ausgewogenen Kombination miterfahrenen Profis auf Topniveau zu heben. Unsere Mansnchaft wird von Peter Bosz profitieren. Insbesondere mit Ajax Amsterdam hat er bewiesen, dass er junge Spieler verbessern, Mannschaften formen und auch international etablieren kann."

Stimmen zum 3:1 über Hertha BSC Berlin

Zitat I: "Hauptsache, der Ball war drin. Ich bin froh, dass ich der Mannschaft helfen konnte. Es ist schön, die Halbserie mit einem Sieg zu beenden."

Kai Havertz, Bayers Doppeltorschütze

Zitat II: "Das war ein verdienter Sieg für Bayer Leverkusen Wir haben die ersten 20 Minuten verpennt. und sind aufgetreten wie in einem Freundschaftsspiel. Nach 20 Minuten hat man gesehen, was wir drauf haben. In der Helbzeit war ich noch zufrieden, danach nicht mehr. Leverkusen hätte auch das vierte und fünfte Tor machen können."

Pal Dardai, Trainer Hertha BSC Berlin

Zitat II: "Ich bin sehr froh, dass wir nochmal ein gutes Spiel gemacht und auch klar gwonnen haben. Mit Blick aufs Schalke-Spiel war das eine deutliche Steigerung. Das ist ein schöner Jahres-Abschluss. Nach dem Spiel kann jeder zufrieden sein. Frühe Tore sind immer super, das gibt Vertrauen. Wir haben unsere Momente genutzt und konnten dann freier aufspielen."

Julian Brandt, Bayer 04

Spieler des Spiels: Kai Havertz

Bayers Jung-Nationalspieler brachte zwei seiner drei Torschüsse im Tor von Hertha BSC Berlin unter. Kai Havertz gelang damit sein erster Doppelpack in der BayArena und stellte mit jetzt sechs Saisontoren einen persönlichen Saisonrekord auf."

DFB-Pokal: Werkself jetzt nach Heidenheim

Im Achtelfinale um den DFB-Pokals muss Bayer 04 Leverkusen beim Zweitligisten 1. FC Heidenheim antreten. Das ergab die Auslosung der dritten Pokal-Hauptrunde. Die Spiele finden am 5. oder 6. Februar 2019 statt. Trainer Heiko Herrlich meinte zum Gegner: "Ein Auswärtsspiel bei einem Klub aus der Zweiten Liga ist ein Los, mit dem wir zufrieden sein können. Doch der 1. FC Heidenheim ist im eigenen Stadion nie zu unterschätzen und definitiv eine Herausforderung. In Heidenheim braucht es eine hochkonzentrierte Leistung von uns. Aber es ist klar, dass wir schon eine Runde weiterkommen wollen." Seit 2014 spielt Heidenheim in der zweiten Bundesliga. In der Vorsaison erreichte der 1. FC Heidenheim ebenfalls das Achtelfinale - scheiterte aber mit 1:2 am späteren Pokalsieger Eintracht Frankfurt.

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23. Dezember 2018

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